Lacrima startet in Lengfeld: Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche

Johanniter eröffnen erste Trauergruppe – noch sind Plätze frei

Wenn ein nahestehender Mensch stirbt, stehen Kinder und Jugendliche oft vor vielen Fragen und Gefühlen. Mit der ersten Lacrima-Trauergruppe in Lengfeld schaffen die Johanniter einen Ort, an dem junge Menschen mit ihrer Trauer nicht allein bleiben müssen. Der Start ist am 22. Oktober um 16.30 Uhr.

Nach intensiver Vorbereitung sind die Räumlichkeiten für die regelmäßigen Gruppentreffen nun bereit. Die Treffen finden in der Johanniter-Kita in Lengfeld statt. Dort können Kinder und Jugendliche andere Betroffene kennenlernen, sich austauschen und erfahren, dass sie mit ihren Gefühlen nicht allein sind.

Gemeinsam durch die Trauer

Lacrima ist das Trauerbegleitungsangebot der Johanniter für Kinder und Jugendliche, die einen geliebten Menschen verloren haben. Speziell geschulte ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter gestalten die Gruppenstunden. Neben Gesprächen gibt es kreative Angebote und gemeinsame Aktivitäten, die dabei helfen können, Gefühle auszudrücken und mit dem Verlust umzugehen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir nun mit unserer ersten Lacrima-Gruppe in Lengfeld starten können. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und wir können den Kindern und Jugendlichen jetzt einen festen Ort für die gemeinsame Trauerbegleitung anbieten“, sagt Jule Leibold, Projektleitung Lacrima der Johanniter im Raum Würzburg.

Noch Plätze für Familien frei

Für die neue Trauergruppe sind aktuell noch Plätze verfügbar. Familien, die sich für das Angebot interessieren, können sich unkompliziert bei den Johannitern melden. In einem persönlichen Gespräch werden anschließend die weiteren Schritte und die Voraussetzungen für eine Teilnahme besprochen.

Kontakt und Anmeldung:

Jule Leibold, Projektleitung Lacrima
E-Mail: Jule.Leibold@johanniter.de
Telefon: 0173 521 5668

Mit dem Start der ersten Gruppe in Lengfeld beginnt ein neues Angebot für trauernde Kinder und Jugendliche in der Region. Perspektivisch möchten die Johanniter Lacrima vor Ort weiter ausbauen.

Bildnachweis: Jule Leibold / Johanniter