Gute Nachrichten für den Tierschutz: Der Landkreis Würzburg setzt seine enge Zusammenarbeit mit dem Würzburger Tierheim fort und erweitert gleichzeitig seine finanzielle Unterstützung. Der Kreisausschuss hat einem neuen Vertrag einstimmig zugestimmt.
Das Tierheim übernimmt weiterhin wichtige Aufgaben für den Landkreis – darunter die Versorgung von beschlagnahmten oder sichergestellten Tieren, zum Beispiel nach Polizeieinsätzen auf Bundesstraßen und Autobahnen. Auch Fundtiere aus gemeindefreien Gebieten oder Tiere aus stark vermüllten Haushalten landen häufig hier und werden fachkundig versorgt. Bisher erhielt das Tierheim für all diese Leistungen einen Pauschalbetrag von 20.000 Euro.
Da jedoch die allgemeinen Kosten in den letzten Jahren stark gestiegen sind, reicht dieser Betrag nicht mehr aus, um die Versorgung verlässlich zu gewährleisten. Besonders Tiere aus illegalen Transporten oder Notlagen brauchen medizinische Ersthilfe – etwa Impfungen oder Aufbaukuren – bevor sie überhaupt vermittelbar sind.
Deshalb übernimmt der Landkreis künftig zusätzlich zum Pauschalbetrag auch die tatsächlich entstehenden Kosten für sichergestellte und beschlagnahmte Tiere. Diese Ausgaben werden später den vorherigen Halterinnen und Haltern in Rechnung gestellt.
Landrat Thomas Eberth betont, wie wichtig das Tierheim für den gesamten Landkreis ist: Es sei ein zentraler Partner für das Tierwohl und verdiene volle Unterstützung. Gleichzeitig richtet er einen Appell an die Gemeinden, ihre Fundtiere ebenfalls im Würzburger Tierheim unterzubringen, um die Einrichtung nachhaltig zu stärken.
Für alle Tierfreundinnen und Tierfreunde bedeutet das: Ein wichtiger Baustein für besseren Tierschutz in der Region ist gesichert.
Foto: Das Tierheim und der Landkreis Würzburg verlängern ihre Zusammenarbeit. Landrat Thomas (Mitte) bei einem Besuch vor Ort. Fotograf: Christian Schuster