Im Herbst kehrt das Familienstück Ente, Tod und Tulpe auf die Bühne des Kleines Haus am Mainfranken Theater Würzburg zurück. 

Im Anschluss an die Wiederaufnahme am 27. Oktober laden das Mainfranken Theater in Kooperation mit der Domschule Würzburg zu einem Nachgespräch mit der Regisseurin Sigrid Herzog, den Mitwirkenden des Stücks und Dr. Jutta Czapski, Philosophin und Kunsttherapeutin ein. Eine gesonderte Anmeldung unabhängig zum Besuch der Vorstellung ist möglich. Die Inszenierung von Sigrid Herzog in einer Fassung von Nora Dirisamer basiert auf dem 2007 veröffentlichten Bilderbuch von Wolf Erlbruch und geht behutsam universellen Fragen nach: Was macht das Leben schön? Warum ist es irgendwann zu Ende? Und was bedeutet eigentlich Sterben?

Darum geht’s in Ente, Tod und Tulpe

Eines Sommermorgens erwacht Ente, wie jeden Morgen, und freut sich auf einen gemütlichen Tag am Teich. Sie begrüßt die Sonne, prüft die Wassertemperatur, putzt ihr Gefieder und hofft, ein paar schöne Dinge zu finden, die die Menschen weggeworfen haben. Aber etwas ist anders als sonst. Ente fühlt sich beobachtet. Vielleicht droht Gefahr, vielleicht ist es sogar der Fuchs! Ente nimmt all ihren Mut zusammen, stellt sich dem Verfolger und steht plötzlich dem Tod persönlich gegenüber. Beiden ist klar, was das bedeutet: Der Tod soll Ente holen. Für Ente ist das viel zu früh, sie hat noch so viel zu tun. Sie will schwimmen, gründeln und mit ein bisschen Glück noch einen netten Erpel kennenlernen. Als Ente dem Tod von ihren Plänen erzählt, wird er neugierig. Er beschließt kurzerhand, ein bisschen Zeit mit ihr zu verbringen, denn so eilig hat er es gar nicht. Je länger die beiden zusammen sind, desto mehr lernen sie übereinander. Als der Herbst kommt, sind Ente und Tod Freunde geworden. Doch sie wissen, dass es nicht immer so bleiben kann.

Termine von Ente, Tod und Tulpe im Mainfranken Theater

1.11., 10.11., 17.11

Spielort: Mainfranken Theater Würzburg / Kleines Haus

Foto: Nik Schölzel

Weitere Informationen dazu findest du hier.