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Aktuelle Ausgabe

02-12.jpgFebruar/März 2012
 

Veranstaltungskalender


Februar/März 2012
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Tipp des Monats


Kindernachmittage in der Liborius-Wagner-Bücherei

Jeden ersten Montag im Monat findet in der Liborius-Wagner-Bücherei ein Kindernachmittag statt. Hier die Termine : Montag, 5. März 2012, Kindernachmittag zu "Der kleine Igel feiert Weihnachten" von Christina Butler. Gruppe 1 (15 - 16 Uhr), Gruppe 2 (16 - 17 Uhr) Montag, 

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Jonglage, Akrobatik, Zirkusleben ....
Los geht´s im Jahr 2012 beim Kreisjugendring Würzburg mit einem fröhlich, bunten Zirkusworkshop. Vom 23. – 25. Februar (also nach Fasching, aber immer noch in den Ferien) können Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 13 Jahren in der TVO-Halle in Ochsenfurt, Kunststücke lernen und das Zirkusleben kennen lernen. Zum Abschluss soll es eine Vorstellung für Eltern und Freunde geben. Momentan sind noch Plätze frei. weiter...

Neu – Zauberkurs für Kinder
Boris Bankl – Lehrer mit sonderpädagogischer Ausbildung – und der Mamamia-Redaktion seit über 12 Jahren bestens bekannt als Trainer für Selbstsicherheit und Selbstverteidigung für Kinder bietet etwas Neues an: einen Zauberkurs für Kinder ab ca. 10 Jahren. „Dieser Kurs beinhaltet Effekte, die weit über ein Zauberkasten-Niveau hinausgehen“, so Boris Bankl, weiter...

Fotoschule Würzburg

Ob Kinder-, Familien- oder Urlaubsbilder. Wer gerne fotografiert kommt irgendwann an den Punkt, an dem er mehr lernen möchte. Heide Eggermann, selbst Hobbyfotografin und Mitglied im Fotoclub Würzburg, hat dafür Kurse in ganz Deutschland besucht. Aus Mangel an guten Angeboten im Würzburger Raum hat sie die RGB-Fotoschule gegründet. Hier lädt sie professionelle Fototrainer nach Würzburg ein, mama-hampelmann-logo 5x5cm.jpg

 

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Erste Hilfe im Säuglings- und Kleinkindesalter

Mittwoch, 14. März 2012 um 20.00 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Kinderklinik (Gebäude D 31) Josef Schneider Straße 2, 97080 Würzburg Referent ist Dr. Johannes Wirbelauer Oberarzt der Kinderintensivstation Universitäts-Kinderklinik, Würzburg Dauer: ca. 1,5 Stunden KIWI e. V.

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NEU: „Alleinerziehend und Hartz IV“

Hilfe zur Selbsthilfe für alleinerziehende Mütter und Väter will der neue Treffpunkt anbieten, um aktiv gegen Armut anzugehen und gemeinsam kreative Ideen zur Alltagsbewältigung zu finden. Der Treffpunkt ermöglicht gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Hilfe bei der Alltagsbewältigung. Hierzu können verschiedene schwierige Situationen im Lebensalltag alleinerziehender Mütter und Väter besprochen werden.

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Sternwartenführungen für die ganze Familie

Sonne, Mond und Sterne gucken ist ein Dauerbrenner. In den Monaten Februar und März gibt es demzufolge auch wieder ein umfangreiches Sternwarten-Programm mit 3 speziellen Kinderführungen: Februar Freitag, 3. Feb., 18:00 Uhr Abendstern, Mond, Jupiter, findet bei jedem Wetter statt! Dienstag,7. Feb. , 20:00 Uhr Vollmond, Jupiter*, nur bei klarem Himmel Donnerstag, 23. Feb. , 19:00 Uhr Abendstern, Jupiter*, nur bei klarem Himmel März Freitag, 2. März , 19:00 Uhr Kinderführung (Jupiter, Abendstern, Mond),

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Wie viel „Mann“ brauchen Jungs?

jungs.jpgProf. K. Hurrelmann sorgte zum Auftakt der neuen ZfL-Vorlesungsreihe für lebhafte Debatten

Während die Förderung von Mädchen in den vergangenen drei Jahrzehnten äußerst erfolgreich war, blieb die Aufgabe „Jungenförderung“ unerledigt. „Jungen brauchen zum Beispiel ein gezieltes Training in Empathie“, betonte Professor Dr. Klaus Hurrelmann zum Auftakt der Vorlesungsreihe „Genderkonstruktionen im schulischen Bildungssystem“ des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL) an der Uni Würzburg. Im voll besetzten Hörsaal 1 der Universität am Wittelsbacherplatz wurden seine Thesen lebhaft und kontrovers diskutiert. Vergleichsweise verständnislos reagieren Jungen und junge Männer nach Hurrelmanns Analysen auf Menschen, die anders denken und fühlen als sie.

Ihr Einfühlungsvermögen ist gering - was nach Einschätzung des Mitarbeiters an der Hertie School of Governance nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, wie männliche Jugendliche ihre Freizeit verbringen. Die mediale Freizeitnutzung überwiegt, während weibliche Jugendliche auch im Zeitalter von Multimedia ihre freie Zeit vielfältig gestalten und sie häufig auch mit anderen Menschen verbringen. Die mangelnde Empathie von Jungen wirkt sich laut Hurrelmann insofern als Nachteil aus, weil „Netzwerkbildung“ und Kooperation heute unabdingbar sind. Wo Jungen mit Wut oder Verweigerung reagieren, sind Mädchen eher bereit, der Wurzel eines Konflikts auf den Grund zu gehen und ein Problem gemeinsam zu lösen. Die Neigung von Jungen, sich schwierigen Situationen zu entziehen, wird Hurrelmanns Beobachtung zufolge durch ihr Umfeld gefördert: „Bei Leistungsschwierigkeiten brechen Jungs ab, da sie zu wenig Unterstützung zum Durchhalten bekommen.“ Im „pädagogischen Raum“ müsse darauf reagiert werden. Wobei sich für den Bildungsforscher die Frage stellt, ob dies mit dem gegebenen, weiblich dominierten Personal geschehen kann. Hurrelmann: „Pädagogische Arbeit kann nicht nur von einem Geschlecht geleistet werden!“ Mehr Männer in Kindergärten und Schulen müssten darauf achten, dass Jungen und junge Männer die pädagogischen Impulse erhalten, die sie fit machen für das Leben in einer veränderten Gesellschaft. „Sie müssen am ‚Modell Mann’ nachvollziehen können, wie Männer zum Beispiel mit Spannungen und Konflikten umgehen“, so der Wissenschaftler. Hurrelmann plädierte in diesem Zusammenhang für eine Männerquote vor allem im Vorschul- und Grundschulbereich. Übergangsweise könnte es Prämien für den stundenweisen Einsatz männlicher Lehrbeauftragter geben. Angegangen werden müsse in jedem Fall auch das Problem der „katastrophalen Bezahlung“ in Kindertagesstätten. Nach Überzeugung des Berliner Bildungsforschers ist der Einsatz von mehr Männern im Bildungssystem vor allem deshalb nötig, um anachronistische männliche Rollenstereotype aufzubrechen. Während die meisten Mädchen das traditionelle Frauenbild hinter sich gelassen haben, verharren Hurrelmann zufolge Jungen teilweise in „Schockstarre“ in dem Rollenklischee, das ihnen zu Hause vorgelebt und in Medien noch immer zelebriert wird. Um alle Möglichkeiten des Denkens, Fühlens und Verhaltens erleben zu können, seien Jungen ebenso wie Mädchen auf beide Geschlechter angewiesen. Nicht umsonst würden gemischte Teams in Unternehmen als leistungsfördernd gelten. Ob ein rein formal via Quote ausgeglichenes Kollegium dazu beitragen kann, Bildungsungerechtigkeiten abzubauen, bezweifelt die Hamburger Professorin Dr. Hannelore Faulstich-Wieland. In der „Zeit“ stritt sie kürzlich mit ihrem Kollegen Hurrelmann über die Frage, ob tatsächlich mehr Männer gebraucht werden, um mehr Gerechtigkeit im Bildungssystem zu schaffen. „Lehrer im Kollegium sind willkommen, wenn sie professionell etwas leisten - nicht, weil sie Männer sind“, erklärte sie. Am 1. Dezember wird die Professorin für Schulpädagogik um 16 Uhr in Hörsaal 1 der Uni am Wittelsbacherplatz ihre Thesen näher erläutern. Der Vortrag ist öffentlich, der Eintritt frei. Birgit Hoyer