Osteopathie betrachtet den Patienten immer in seiner Gesamtheit.
Auch beschäftigt sich die Osteopathie nicht mit der Behandlung einzelner Symptome, sondern will immer die Ursachen von Beschwerden aufspüren und behandeln.„Leben ist Bewegung“, lautet der wichtigste Grundsatz der Osteopathie, die jetzt auch in Deutschland immer mehr angewendet wird.In den USA, Frankreich und Großbritannien gehört diese ganzheitliche Therapiemethode schon seit vielen Jahren zu den bekanntesten und erfolgreichsten Verfahren, wenn es um die Behandlung so genannter „Funktionsstörungen“ geht.
Speziell in der Kinderheilkunde wird die Osteopathie häufig und erfolgreich angewendet, da das kindliche Gewebe lange Zeit formbar und dadurch schneller positiv zu beeinflussen ist als bei Erwachsenen.
Woran erkennt man einen guten Osteopathen? In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 3.000 Therapeuten, die osteopathische Dienste anbieten. Doch Vorsicht: Der Begriff ist in Deutschland nicht geschützt. Das bedeutet, dass sich theoretisch jeder Osteopath nennen kann. Einen guten Therapeuten findet man daher am besten über den Verband der Osteopathen Deutschlands (VOD). Dort sind jene aufgelistet, die eine fünfjährige Ausbildung mit 1.300 Unterrichtsstunden erfolgreich absolviert haben. www.gesundheitstrends.de/gesundheitstrends/heilmethoden/osteopathie.php
In Würzburg arbeiten Daniela Oschinski und Stephan Ley (Mitglieder im VOD) seit Jahren erfolgreich mit Kinder. Im Folgenden stellen sie kurz ihre Arbeit vor: Der Ansatz der Osteopathie ist einfach: Leben zeigt sich in Form von Bewegung, wenn Bewegung verhindert wird, entstehen als Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Körpersysteme Krankheitssymptome. Die Osteopathie versucht Bewegungseinschränkungen in verschiedenen Gewebeschichten aufzuspüren, zu lösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Durch falsche Lage in der Gebärmutter oder durch eine sehr lange wie auch zu schnelle Geburt können sich schon im Babyalter Bewegungseinschränkungen oder Blockaden in verschiedenen Gewebeschichten bilden. In der Folge können zum Beispiel Saugschwierigkeiten, Blähungen, Vorzugshaltungen, vermehrtes Schreien u. Spucken auftreten. Auch hinter einer Diagnose wie ADS/ADHS können Spannungsproblematiken infolge von Geburtstraumatas oder schweren Stürzen als auch Operationen im Kleinkindalter stecken. Schmerzursache und Lokalisation der Beschwerden liegen häufig auch bei Erwachsenen, die mit Rücken- , Schulter- , oder Knieschmerzen zur Behandlung kommen nicht am gleichen Ort. Nach ausführlicher Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen. Die Osteopathie behandelt mit ihren speziellen Techniken nie einzelne Beschwerden, sondern immer den Patienten in seiner Gesamtheit, so dass der Organismus als Ganzes einwandfrei funktionieren kann und Krankheitssymptome sich reduzieren bzw. verschwinden. Die Behandlungsdauer bei Erwachsenen beträgt ca 60 Minuten und bei Kindern zwischen 30-45 Minuten.Die Behandlungshäufigkeit richtet sich nach dem individuellen Problem, bei Babys können oft schon 2-3 Behandlungen ausreichen. In jedem Fall sollte aber nach 3 Behandlungen eine Veränderung des Beschwerdebildes stattgefunden haben. Die osteopathische Behandlung ist noch keine Leistung der gesetzlichen Kassen. Die Abrechnung findet nach der Gebührenordnung der Ärzte bzw. Heilpraktiker statt. Ist der Behandler kein Arzt oder Heilpraktiker darf er nur nach ärztlicher Privatverordnung arbeiten. Bei der Auswahl des Behandlers sollte auf die abgeschlossene 5Jährige Ausbildung geachtet werden. Diese sind meist in den Therapeutenlisten der osteopathischen Verbände (z.B.: VOD, BVO, DVOM) aufgeführt. Praxis für Osteopathie Ley und Oschinski Tröltschstr. 6 97072 Würzburg 0931/ 4526757 www.bb-ley.de
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