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Kinder lachen 400x am Tag, Erwachsene nur 12x! |
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Das sollte uns zu denken geben!!!
HELDEN – die Klinikclowns vom Würzburger Verein „Lachtränen“
Dürfen wir herein kommen? BILD aus Buch
„Glückliche Kinder sind in unserer Vorstellung lachende Kinder. Umgekehrt machen wir uns Sorgen um Kinder, die nicht lachen, fragen uns, ob sie wohl krank sind.
Das Lachen gehört so selbstverständlich zu Kindern und Kindheit, dass man sich lange Zeit keine Gedanken über dieses Phänomen machte.“ (Werner Wicki, PHZ Luzern)
Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Inzwischen haben Studien
bewiesen, dass Lachen im Organismus eine Reihe von biochemischen
Prozessen auslöst, die Körper und Psyche positiv beeinflussen.
Heute plädieren viele Ärzte und Psychologen dafür, Lachen „auf Rezept“
zu verschreiben.
Einer von ihnen ist Hermann-Josef Diedrich, Diplom-Psychologe und
approbierter Psychotherapeut in Würzburg.
Mit seinen Klinikclown-Kumpels vom Würzburger Verein „Lachtränen“ sorgt
er 1x pro Woche dafür, dass den kranken Kindern auf Station das“ Lachen
nicht vergeht“.
In der Mönchberg- und Uni-Kinderklinik verabreichen die Clowns“ eine
seelische Medizin, die oftmals eine erstaunlich lange Wirkdauer hat.
Mit ihnen reisen die Kinder durch die Kraft der Fantasie und des Humors
für eine kleine Zeit in eine Welt des Lachens, des Staunens, der
Farben, der Musik und des Zaubers.“ (Prof. Speer, Prof. Schlegel Uni
Wü)
„Lachen, Lächeln oder Schmunzeln tut nicht nur den Patienten gut,
sondern auch dem Personal und ich bin überzeugt, dass die Arbeit der
Clowns uns alle positiv stimuliert.“ (Frau Prof. Kohlhauser-Vollmuth,
Mönchberg-Kinderklinik)
Laut Diedrich spielen sie gerade auf der Station mit schwer kranken
Kindern oft mehr für die ratlosen Eltern als für die wackeren Kinder.
Sie sind bei Beerdigungen dabei und so manche Clownsnase wurde schon
mit ins Grab gelegt.
Respekt! Muss ich sagen....keine leichte Arbeit. Und auch „Herby“
Diedrich berichtet von vielen betroffenen Abenden nach derartigen
Auftritten.
Es gibt die wunderschöne Dokumentation „Glücksmoment“ von
Julia Rothe. Sie hat die Würzburger Klinikclowns zum Thema ihre
Diplomarbeit gemacht und damit viel Lob geerntet. In „Glücksmomente“
erzählt sie vom Leben der Lachtränen Paulo, Schlawine, Fanni,
Schnipsel, Hanni und Machnix. Und stellt fest, dass sie sich mit der
Wahl dieses Themas selbst reich beschenkt hat: „Die Erfahrungen, die
ich machen konnte, verdanke ich diesen ganz besonderen Menschen, von
denen mein Buch handelt.“
Barbara Stamm(Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags)
schrieb in ihrem Geleitwort: „Leichtigkeit in Schweres zu bringen und
das Lächeln auf Kindergesichter zu zaubern... so definieren die
Klinikclowns ihre Aufgabe selbst. Ich wünsche diesem Buch viele Leser
und Lacher und den Clowns viel Freude bei ihren Auftritten, bei denen
sie manchmal auch unter Tränen lachen
COVER Buch
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